Ordnen Sie jede Aufgabe einer zuständigen Person oder einem qualifizierten Anbieter zu. Medizinische Versorgung wird mit Fachpersonen geklärt, während Betreuung, Hauswirtschaft und Familienhilfe eigene Vereinbarungen brauchen.
Drei Aufgabenbereiche auseinanderhalten
Persönliche Begleitung, praktische Haushaltsaufgaben und medizinische Versorgung können sich im Alltag berühren. Trotzdem folgt daraus nicht, dass eine Person alles übernehmen darf oder soll. Klären Sie bei jeder Aufgabe den konkreten Umfang und die benötigte Qualifikation.
Die behandelnden Fachpersonen erklären, welche medizinische Anschlussversorgung erforderlich ist. Familie und Anbieter besprechen daneben, wie Einkäufe, Mahlzeiten, Gesellschaft und vereinbarte Wege organisiert werden können.
Eine einfache Zuständigkeitsliste erstellen
Eine hilfreiche Liste hat vier Spalten: Aufgabe, zuständige Person beziehungsweise Anbieter, Zeitpunkt und Kontakt für Rückfragen. Tragen Sie nur bestätigte Absprachen ein. „Die Familie wird das irgendwie machen“ ist noch kein verlässlicher Eintrag.
Beispiel zur Organisation: Ein Familienmitglied besorgt Lebensmittel, eine vereinbarte Hilfe bereitet Mahlzeiten vor und ein qualifizierter Dienst übernimmt die mit ihm abgestimmten Aufgaben. Welche Kombination nötig und möglich ist, wird im Einzelfall geklärt.
- Jede Aufgabe konkret benennen
- Zuständigkeit und Zeitfenster bestätigen lassen
- Eine erreichbare Kontaktperson festlegen
- Offene Lücken ausdrücklich markieren
- Änderungen an die betroffenen Beteiligten weitergeben
Rückfragen über einen klaren Weg bündeln
Legen Sie mit Zustimmung der betroffenen Person fest, wer organisatorische Informationen sammelt. Ein fester Ansprechpartner kann widersprüchliche Nachrichten reduzieren. Teilen Sie persönliche Informationen nur, soweit sie für die jeweilige Aufgabe erforderlich sind.
Für medizinische Fragen bleibt die dafür zuständige Praxis oder der betreffende Dienst Ansprechpartner. Eine Betreuungsperson sollte nicht allein aus Rückmeldungen der Familie medizinische Entscheidungen ableiten müssen.
Offene Punkte vor der Rückkehr ansprechen
Gehen Sie die Liste möglichst vor der Entlassung durch. Das Krankenhaus beziehungsweise sein Entlassmanagement ist für Fragen zum Übergang in die Anschlussversorgung ansprechbar. Melden Sie erkennbar offene Versorgungsfragen dort frühzeitig.
38 Care™ kann Betreuung und praktische Alltagshilfe mit Ihnen abstimmen. Dabei klären wir auch, was bereits von anderen übernommen wird. Eine transparente Abgrenzung entlastet Angehörige und macht das vereinbarte Angebot nachvollziehbar.
Weiterführende Informationen
Bundesgesundheitsministerium: EntlassmanagementAllgemeine Orientierung. Persönliche Leistungsansprüche, medizinische Fragen und vertragliche Regelungen klären Sie mit den jeweils zuständigen Fachpersonen oder Stellen.
Vom Lesen zum nächsten Schritt.
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